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Im Hier und Jetzt

Heute lebe ich mit meinem Mann und meinen beiden Söhnen in Potsdam. Ich genieße inspirierende Gespräche, Zeit mit meiner Familie, einen guten Cappuccino und die kleinen Momente des Lebens, die uns oft daran erinnern, wie viel Schönheit selbst in den scheinbar einfachen Dingen steckt.

Wer
ich bin

Autorin, Mutter, Ehefrau und Potsdamerin aus Leidenschaft.

Wenn ich heute auf mein Leben zurückblicke, sehe ich keinen geraden Weg. Ich sehe Erfahrungen, die mich geprägt, herausgefordert und verändert haben. Erfahrungen, die mich gezwungen haben, vieles zu hinterfragen, was ich für selbstverständlich hielt, und die meinen Blick auf das Leben grundlegend verändert haben.

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Was
hat mich geprägt

Mein Weg führte mich durch Zeiten, die ich mir niemals ausgesucht hätte:ein schwerer Autounfall in meiner Jugend, Brüche mit meiner Ursprungsfamilie, die lebensbedrohliche Erkrankung meines Sohnes, sein Tod, die Entscheidung, eine sichere Verbeamtung aufzugeben und schließlich ein Burnout. Jede dieser Erfahrungen hat Spuren hinterlassen. Gleichzeitig haben sie mich gelehrt, wie viel Kraft in einem Menschen entstehen kann, wenn er bereit ist, auch schwierigen Lebensphasen zu begegnen.

Meine Begegnung mit dem Nichts

In der Stille ist NICHTs und ALLES

Besonders nach dem Tod meines Sohnes begann eine Zeit, in der vieles, worauf ich mein Leben aufgebaut hatte, seinen Halt verlor. Vorstellungen davon, wie Zukunft aussieht, worauf Verlass ist und was dem Leben Sinn gibt, gerieten ins Wanken und machten einem Zustand großer innerer Leere Platz, den ich heute das Nichts nenne.

Damals empfand ich dieses Nichts als dunkel, schmerzhaft und bedrohlich. Mit der Zeit erkannte ich jedoch, dass genau dort etwas Neues entstehen konnte.Es war der Beginn einer tiefen Auseinandersetzung mit mir selbst und mit der Frage, wer ich unter all den Erfahrungen, Ängsten und Prägungen eigentlich bin.

Zum ersten Mal hörte ich auf, nach Antworten im Außen zu suchen, und begann zu verstehen, was in mir selbst gesehen werden wollte.

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Warum ich heute schreibe

Ich schreibe, weil Geschichten verbinden.

Weil Menschen sich in den Erfahrungen anderer vielleicht wiedererkennen.

Und weil eine ehrliche Geschichte manchmal genau die Perspektive schenken kann, die es braucht, um das eigene Leben mit anderen Augen zu betrachten.

Mein Wunsch ist nicht, Antworten vorzugeben. Mein Wunsch ist, Menschen Mut zu machen, ihren eigenen Fragen zu begegnen und darauf zu vertrauen, dass selbst schwierige Erfahrungen etwas in sich tragen können, das uns wachsen lässt.

Vertrauen wächst, und Freiheit entsteht

Geh deinen Weg auf deine Weise, denn genau dort beginnt dein eigenes Leben.

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